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LKA-
Das Rätsel von Eisenach
Der Tod der beiden NSU-
Mehr als zwei Wochen nach dem Tod von Uwe Mundlos (38) und Uwe Böhnhardt (34), die sich in einem Wohnmobil in Eisenach erschossen haben sollen, geben die Umstände ihres Todes den Ermittlern offenbar weiterhin Rätsel auf. An diesem Wochenende sicherten Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) Thüringen noch einmal Spuren in dem Neubaugebiet, wo das Wohnmobil nach dem letzten Bankraub am 4. November von Polizisten entdeckt wurde.
Nach der bisher bekannten offiziellen Darstellung hatten die beiden Männer nach einem Überfall auf eine Sparkasse in Eisenach das Wohnmobil gegen 11.30 Uhr angezündet und sich erschossen. Zwei Polizeibeamte hätten sich zuvor dem verdächtigen Wohnmobil genähert und zwei Schüsse gehört. Während sie in Deckung auf Verstärkung warteten, ging das Wohnmobil in Flammen auf. Die Feuerwehr musste erst löschen, dann fand die Polizei Mundlos und Böhnhardt mit tödlichen Schussverletzungen.
"Schüsse sind keine gefallen, das hätte ich gehört"
Im Gegensatz zu dieser Darstellung haben die meisten Anwohner und Augenzeugen die ersten Polizisten zwar kommen und das Wohnmobil brennen sehen, aber weder davor noch danach Schüsse gehört. Lediglich eine Familie hatte gegenüber der Polizei von drei Schüssen gesprochen. Eine Frau, die nicht einmal zehn Meter vom letzten Standort des Wohnmobils wohnt, nahm durch ihr geöffnetes Fenster den Geruch von verbranntem Plastik wahr. "Schüsse sind aber keine gefallen, das hätte ich gehört", sagt sie. Unter ihrem Fenster und in den Kellerfensterschächten des Hauses suchten LKA-
War Beate Zschäpe vor Ort dabei?
Am vergangenen Freitag hatte die Generalbundesanwaltschaft noch erklärt, nach einer vorläufigen Obduktion sei die Mitwirkung einer dritten Person an der Tötung ausgeschlossen, aber noch nicht vollständig geklärt, was sich im Wohnmobil an jenem Freitagmittag zugetragen habe. Berichte von einer dritten Person, die kurz vor dem Eintreffen der Polizei das Wohnmobil verlassen haben soll, verstummen im Eisenacher Neubaugebiet Wartburgblick dennoch nicht.
Anwohner haben nach stern-
Von Stefan Doblinger und Holger Witzel
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Was macht eigentlich
... Birgit Breuel?
Die Tochter aus hanseatischer Kaufmannsfamilie und CDU-
Seit die Weltausstellung 2000 zu Ende ging, hat man kaum mehr etwas von Ihnen gehört. Warum?
Nach der Expo habe ich mich selbst privatisiert und nach über 20 Jahren intensiver Arbeit in öffentlichen Ämtern ein neues Kapitel meines Lebens begonnen.
Sie haben sich früher nicht immer die leichtesten Jobs ausgesucht -
Alle drei Ämter habe ich aus innerer Überzeugung wahrgenommen. Als Landesministerin bieten sich viele Möglichkeiten, eigene politische Vorstellungen zu verwirklichen. Die Treuhand hatte nach der wunderbaren Wiedervereinigung Deutschlands die gewaltige historische Aufgabe, eine ganze Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft zu überführen -
14 Jahre ist es her, dass die Treuhand ihre Arbeit eingestellt hat. Eine Bilanz?
Für mich war das Wichtigste, dass wir um jede einzelne Firma gerungen haben. Das hat die Öffentlichkeit leider oft anders wahrgenommen. Bei allen schmerzlichen Entscheidungen, die wir treffen mussten, stehe ich zu dieser Arbeit. Natürlich haben wir auch Fehler gemacht, von denen jeder einzelne zu bedauern ist. Aber wir mussten gerade am Anfang schnell entscheiden, um den Firmen und den Menschen zu helfen. Wenn ich heute die neuen Länder besuche, finde ich nicht nur eine gute Infrastruktur, sondern auch eine in weiten Teilen gute Wirtschaftsstruktur vor.
Können Sie sich noch an Ihren ersten Arbeitstag bei der Treuhand erinnern?
Karsten Rohwedder begrüßte mich mit den Worten: "Willkommen, Sie haben kein Büro, keine Mitarbeiter, aber sechs Säcke Post im Keller." Die ersten Tage hatte ich jede halbe Stunde ein Gespräch mit Unternehmensberatern aus ganz Deutschland, die ich einstellen konnte. Jedem war gesagt worden: "Bringen Sie Ihre Zahnbürste mit." Wenn sie gut waren, habe ich sie auch sofort genommen. Am nächsten Tag rief ich dann den jeweiligen Arbeitgeber an und sagte: "Der kommt nicht wieder."
Das größte Versäumnis?
Dass wir uns nicht genügend um die Industrieforschung gekümmert haben.
Und heute …
… kümmere ich mich um meinen Mann, meine drei Enkel und um unsere Stiftung. Außerdem liebe ich Gartenarbeit -
Ihre Stiftung, wofür engagiert die sich?
Mein Mann und ich haben die Philip Breuel Stiftung im Namen unseres 1990 verstorbenen Sohnes Philip gegründet. Er war bildender Künstler und hatte den Traum, mit Kindern, die es schwer haben, künstlerisch zu arbeiten. Wir wollten das, was ihm vorschwebte, in diese Familienstiftung einbringen: Kinder aus sozialen Brennpunkten und schwierigen Familienverhältnissen haben in unseren Kinderkunstklubs die Chance, ihrem Leben einen Schubs für eine bessere Entwicklung zu geben. Sie sollen durch kreative Arbeit Selbstvertrauen gewinnen, damit sie dann auch in der Schule besser bestehen können, bessere Abschlüsse erreichen und die Integration in unsere Gesellschaft aus eigener Kraft schaffen können.
Interview: Stefan Doblinger
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Vom Qualitätszirkel-
Bereits knapp 90 % der unter 40-
Lizenzfreie Software einsetzen
Ein kostengünstiges und vor allem sicheres Werkzeug hierzu stellt freie, sogenannte Open-
Um möglichst einfach in die interaktive Kommunikation einzusteigen, bietet sich die Vernetzung mit Kollegen aus dem Qualitätszirkel oder Praxisnetz über ein Internetportal an. Dies lässt sich ebenfalls mit Open-
Hat sich der „virtuelle Draht“ zwischen den Praxen eines Netzes oder Zirkels eingespielt, lässt sich das Portal nach und nach je nach Vorlieben und Notwendigkeit um weitere Funktionen erweitern, z. B. zum Austausch von Dateien, zum gemeinsamen Erstellen von Dokumentationen oder um Schulungs-
Da die technische Infrastruktur in den Praxen erfahrungsgemäß sehr unterschiedlichist, sollten die technischen Anforderungen für dieses System denkbar gering gehalten werden, sich z. B. auf einen internetfähigen Computer mit einem aktuellen Browser, ggf. DSL-
Ein Beispiel dafür, wie Internetportale für die Nachsorge von Patienten, quasi als begleitendes Coaching, eingesetzt werden können, ist www.generation-
im Netz treffen. Pilotprojekte zeigten bereits, dass diese Form der Nachsorge Erfolg verspricht. Eine Therapie kann sie natürlich nicht ersetzen.